Battambang 23.-25.8.

Nach ca. 5 Std Busfahrt mit kambodschanischen Filmen und Schlagermusik sind wir in Battambang angekommen, wo 40 Tuktuk-Fahrer schon auf den Bus gewartet haben. Die sind dann ungefähr ein Kilometer neben dem Bus hergerannt und haben ihre Schilder mit den Namen verschiedener Hotels gegen das Fenster gepresst. Unser Fahrer war echt nett und dann haben wir gleich die Tour für den nächsten Tag klargemacht. Abends waren wir dann mit nem Spanier aus unserem Zimmer und seinem italienischen Freund was trinken. Dazu muss man sagen, dass Battambang ein recht verschlafener Ort ist... In der 2. "Bar" ist dann eine Kakerlake über unseren Tisch gelaufen!! Laura hat ihr halbes Bier über die Beine geschüttet und wir sind recht schnell gegangen. Am nächsten Tag sind wir mit unserm Tuktuk erst durch Battambang und dann weiter in die Umgebung der Stadt. Dazu hat unser Fahrer ständig Geschichten erzählt und interessante Infos weitergegeben. Erster Stop war der Bambus-Zug... eine aus Bambuslatten zusammengebaute Matte auf 4 Rädern, die auf schiefen und verrutschten Gleisen mitten durch den Busch führt und das Gefühl von Achterbahn fahren vermittelt, was wirklich Spaß macht :D Die Kambodschaner nutzen den Zug regelmäßig selbst, um in die Stadt zu kommen. Weiter gings durch ein Fischerdorf, das ihre Brücke Golden Gate Bridge genannt hat und jetzt eben San Francisco heißt :D Weiter gings durch ein muslimisches Dorf mit Moschee, mitten im ländlichen Kambodscha, immer vorbei an Papayabäumen, Zitronengras am Straßenrand, Chilifeldern, wilden Bananen und Drachenfruchtbäumen. Auf unsrer Tour haben uns vor allem die Kinder immer zugewunken und Hallo hinterhergerufen. Ein Mädchen hat uns sogar geröstete Erdnüsse zum probieren gegeben Weiter gings vorbei an gebratenen Ratten, die die Leute auf Reisfeldern fangen und komplett mit Schwanz und Schnauze auf den Grill legen... Dann sind wir an der killing cave angekommen, wo wir erstmal einem Polizisten noch Eintritt zahlen sollten und dann haben uns noch Kinder rumgeführt, die dann Geld wollten, um Englisch zu lernen... Und um Spenden für das Essen der Mönche wird überall gebeten, was man halt einfach ignorieren muss. In die killing cave haben die Khmer Rouge Männer, Frauen und Kinder gestoßen, um sich ihnen so zu entledigen. Heute ist zum Gedenken an die Oper eine Buddha-Statue aufgestellt. Auf dem nicht weit entfernten Tempelberg sind Affen frei rumgelaufen und Asiaten wollten schon wieder ein Bild mit uns als Urlaubs-Erinnerung... Zurück in die Stadt, gegessen und getrunken und ab ins Bett.

1.9.14 17:34

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