Bangkok 27.8.

Früh morgens gings los zum Schwimmenden Markt... ein Bus voller Asiaten und wir 2 :D Auch wenn der Markt sehr schön war, ein Besuch sich auf jeden Fall lohnt und es gut war mit dem Boot durchzuschippern, ist er doch sehr sehr touristisch dort. Nachmittags haben wir es nach mehreren Anläufen zum Siam Shopping Center geschafft, das eher einem Straßenmarkt in XXL ähnelt als einem uns bekannten Einkaufszentrum. Abends haben wir den Deutschen wiedergetroffen und im Laufe des Abends noch 3 Kerle und 1 Mädl aus Österreich kennengelernt. Ganz mutig haben wir bei einem Straßenstand Heuschrecken und Maden probiert! Während die Heuschrecken wie Chips schmecken, sind Maden doch eher gewöhnungsbedürftig... Nachdem wir die Stadt bei strömendem Regen im komplett überladenen Tuktuk unsicher gemacht haben, sind wir total durchnässt bei Sonnenaufgang ins Bett gefallen.

1.9.14 17:50, kommentieren

Bangkok

Die Busfahrt von Battambang nach Bangkok war nich so gut organisiert wie sonst und wir saßen an 2 Haltestellen (die letzte mitten im Nirgendwo) ca. 2 Std lang bevor wirs dann doch in den Bus geschafft haben und nach der Grenze in einen Minibus gequetscht wurden. Thailand hat als erstes Land für uns Autobahnen, eine geregelte Verkehrsführung und ausgebaute Tankstellen! Ein kleiner Kulturschock... erstrecht als wir nach Bangkok reingefahren sind mit Werbeplakaten überall, Hochhäusern und kompletter Beleuchtung. Unser Hostel lag eine Gehminute von der grösten Partymeile Bangkoks entfernt, wo wir abends noch essen waren und dann erschöpft auf unsre steinharte Matrazte gefallen sind. Am nächsten Tag haben wir mit dem Tuktuk Bangkok erkundet. Unser Fahrer hat uns ständig zu Shops gefahren, von denen er Provision bekommt wenn Touris was kaufen, bevor er uns letztendlich doch zu unserem gewünschten Ziel gebracht hat... Nachmittags sind wir zu Fuß los, um den Norden der Stadt noch etwas zu erkunden und einen Tempel anzuschauen. Abends wollten wir nur ein Bier trinken gehn... auf einmal reden uns 2 Russen auf russisch an, weil wir auch so mega russisch aussehen. Die konnten kaum Englisch, sogar "woher kommst du?" war ein Problem... Aber sie haben einfach ohne Punkt und Komma auf russisch auf uns eingeredet :D Also haben wir auf deutsch geantwortet bis es uns zu doof wurde und gegangen sind :D

1.9.14 17:44, kommentieren

Battambang 23.-25.8.

Nach ca. 5 Std Busfahrt mit kambodschanischen Filmen und Schlagermusik sind wir in Battambang angekommen, wo 40 Tuktuk-Fahrer schon auf den Bus gewartet haben. Die sind dann ungefähr ein Kilometer neben dem Bus hergerannt und haben ihre Schilder mit den Namen verschiedener Hotels gegen das Fenster gepresst. Unser Fahrer war echt nett und dann haben wir gleich die Tour für den nächsten Tag klargemacht. Abends waren wir dann mit nem Spanier aus unserem Zimmer und seinem italienischen Freund was trinken. Dazu muss man sagen, dass Battambang ein recht verschlafener Ort ist... In der 2. "Bar" ist dann eine Kakerlake über unseren Tisch gelaufen!! Laura hat ihr halbes Bier über die Beine geschüttet und wir sind recht schnell gegangen. Am nächsten Tag sind wir mit unserm Tuktuk erst durch Battambang und dann weiter in die Umgebung der Stadt. Dazu hat unser Fahrer ständig Geschichten erzählt und interessante Infos weitergegeben. Erster Stop war der Bambus-Zug... eine aus Bambuslatten zusammengebaute Matte auf 4 Rädern, die auf schiefen und verrutschten Gleisen mitten durch den Busch führt und das Gefühl von Achterbahn fahren vermittelt, was wirklich Spaß macht :D Die Kambodschaner nutzen den Zug regelmäßig selbst, um in die Stadt zu kommen. Weiter gings durch ein Fischerdorf, das ihre Brücke Golden Gate Bridge genannt hat und jetzt eben San Francisco heißt :D Weiter gings durch ein muslimisches Dorf mit Moschee, mitten im ländlichen Kambodscha, immer vorbei an Papayabäumen, Zitronengras am Straßenrand, Chilifeldern, wilden Bananen und Drachenfruchtbäumen. Auf unsrer Tour haben uns vor allem die Kinder immer zugewunken und Hallo hinterhergerufen. Ein Mädchen hat uns sogar geröstete Erdnüsse zum probieren gegeben Weiter gings vorbei an gebratenen Ratten, die die Leute auf Reisfeldern fangen und komplett mit Schwanz und Schnauze auf den Grill legen... Dann sind wir an der killing cave angekommen, wo wir erstmal einem Polizisten noch Eintritt zahlen sollten und dann haben uns noch Kinder rumgeführt, die dann Geld wollten, um Englisch zu lernen... Und um Spenden für das Essen der Mönche wird überall gebeten, was man halt einfach ignorieren muss. In die killing cave haben die Khmer Rouge Männer, Frauen und Kinder gestoßen, um sich ihnen so zu entledigen. Heute ist zum Gedenken an die Oper eine Buddha-Statue aufgestellt. Auf dem nicht weit entfernten Tempelberg sind Affen frei rumgelaufen und Asiaten wollten schon wieder ein Bild mit uns als Urlaubs-Erinnerung... Zurück in die Stadt, gegessen und getrunken und ab ins Bett.

1.9.14 17:34, kommentieren

Siem Reap

Nachdem wir unser extrem warmes 2er Zimmer im Guesthouse bezogen haben, sind wir zusammen los durch die Pubstreet und Clubs der Stadt. In Siem Reap wird man 10 Mal pro Minute gefragt: Tuktuk Lady??? Das kann ganz schön nerven...vor allem wenn man bereits in einem Tuktuk sitzt oder wenn dann noch alle paar Meter jemand fragt ob man eine Massage möchte. So gegen halb 4 hat uns der Hunger überkommen, dann gabs noch was gutes in einem Straßenlokal. Am nächsten Tag sind wir mit dem Tuktuk los nach Angkor. Die Tempel von Angkor gelten als das 8. Weltwunder und sind definitiv einen Besuch wert. Von 9.00 bis 14.00 haben wir einige Tempel erkundet, was bei der Hitze und Luftfeuchtigkeit eine echte Herausforderung is. Zur Entspannung sind wir nachmittags an einen Pool und haben es uns gutgehen lassen. Später sind wir über den Nachtmarkt gelaufen, der über die ganze Sradt verteilt ist. Um 4.00 morgens hat uns der Wecker aus dem Bett geschmissen und los gings nach Angkor Wat, um dort den Sonnenaufgang anzuschauen. Ein unvergessliches Erlebnis! Obwohl wir 2mal unseren Tuktuk-Fahrer verloren haben und uns dann immer ein neues suchen mussten, konnten wir am Ende doch die bedeutensten Anlagen des Tempelareals besichtigen und sind nach 7 Stunden Kultur zurück in die Stadt. Dort angekommen waren wir ziemlich hungrig und auf der Suche nach einem Pool haben wir ein 5 Sterne Hotel mit gutem Restaurant und Pool entdeckt. Dort haben wir dekadent gegessen und trotzdem nicht viel bezahlt. An diesem Tag sind der Brite und der Franzose auch in Siem Reap angekommen und wir haben alle zusammen den Pool unsicher gemacht. Abends mussten wir unsre Wiedervereinigung mit einem...oder mehreren Bier begießen. Ein verrückter Abend... :D Am nächsten Tag haben wir den Vornittag noch entspannt und unsere Reiseroute weitergeplant, bevor es am Nachmittag mit dem Tuktuk noch zum Landminen-Museum ging. Kambodscha ist übersät von Landminen, vor allem in Grenznähe zu umliegenden Ländern, die zu einem großen Teil aus der Zeit des Vietnamkriegs stammen. Das Museum zeigt die Arbeit der Minenentschärfer, die heute nach Sicherheitsvorschriften arbeiten und nicht mehr nur mit Stock, Zange und T-Shirt. Das Ziel ist es das ganze Land innerhalb der nächsten 10 Jahre komplett sicher zu machen...effektiv wird das wohl 100-150 Jahre dauern. Zurück in Siem Reap haben wir noch schnell unseren Bus nach Battambang für den nächsten Tag gebucht und uns abends noch zu einem Abschiedstrunk mit dem Briten getroffen.

23.12.13 16:51, kommentieren

Phnom Penh

Die Busfahrt nach Phnom Penh am 17.8. hat am Ende 14 Stunden gedauert und war bisher die schlimmste Busfahrt. Ein großer Reisebus, der auf holprigen Straßen erfolglos versucht den 5cm voneinander entfernt liegenden Schlaglöchern auszuweichen, dabei ständig auf die Gegenfahrbahn ausweicht, wo ein riesiger Lastzug frontal entgegenkommt...und Theresa schläft! Am nächsten Morgen haben wir uns mit einem Briten, einem Franzosen (aus dem Bus von Laos) und einem Freiburger zum Frühstück getroffen und zusammen die killing fields und das ehemalige Gefängnis S-21 besichtigt. Die Inhaftierten aus S-21 wurden in Massen auf das 15km entfernte killing field verfrachtet, um dort mit grausamen Methoden hingerichtet zu werden. Die Schrecken der Khmer Rouge Herrschaft in der Kambodschaner eigene Landsleute töten mussten sind noch nicht lang her (1975-79) und viele Zeitzeugen sind heute noch am Leben. Unsre Museumsführerin ist eine von ihnen und war 1975 10 Jahre alt, wurde von ihrere Familie getrennt und in ein Arbeitslager für Kinder gesteckt. Abends waren wir zusammen essen und später noch feiern, was einfach mega lustig war, weil wir uns alle gut verstehen. Nachts um 3 gabs dann noch einen Hotdog an einem Straßenstand :D Tags drauf haben wir mit dem tuktuk noch sightseeing gemacht, waren an der Uferpromenade frühstücken und sind zu einem Tempel auf Phnom Penhs einzigem Hügel. Mittags gings dann mit dem Bus nach Siem Reap.

23.8.14 11:48, kommentieren


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